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	<title>Bäume und Raine Archive - Naturschutzstation-Aachen</title>
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		<title>Eulen-Exkursion in Aachen-Orsbach: Begegnung mit den nachtaktiven Jägern</title>
		<link>https://naturschutzstation-aachen.de/eulen-exkursion-in-aachen-orsbach-begegnung-mit-den-nachtaktiven-jaegern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Lüdemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 14:10:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume-Raine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, den 13. März 2025, lud die NABU-Naturschutzstation Aachen im Rahmen des LVR-Projekts „Bäume und Raine“ zu einer abendlichen Exkursion ein, die TeilnehmerInnen in die geheimnisvolle Welt der Eulen führte. Bei guten Beobachtungsbedingungen&#46;&#46;&#46;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturschutzstation-aachen.de/eulen-exkursion-in-aachen-orsbach-begegnung-mit-den-nachtaktiven-jaegern/">Eulen-Exkursion in Aachen-Orsbach: Begegnung mit den nachtaktiven Jägern</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturschutzstation-aachen.de">Naturschutzstation-Aachen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, den 13. März 2025, lud die NABU-Naturschutzstation Aachen im Rahmen des LVR-Projekts „Bäume und Raine“ zu einer abendlichen Exkursion ein, die TeilnehmerInnen in die geheimnisvolle Welt der Eulen führte. Bei guten Beobachtungsbedingungen – windstill und trocken– und einem strahlenden Vollmond versammelten sich 58 naturbegeisterte Menschen in Orsbach, um mehr über unsere heimischen Eulenarten zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Exkursionsleiter Alexander Terstegge, Mitarbeiter der NABU-Naturschutzstation, stellte zu Beginn unsere heimischen Eulenarten Steinkauz, Waldkauz, <a href="https://naturschutzstation-aachen.de/schleiereule/">Schleiereule</a>, Waldohreule und Uhu mit Präparaten vor. Die Teilnehmenden konnten so die Vielfalt dieser geheimnisvollen Vögel hautnah erleben und ihre charakteristischen Merkmale und Größen vergleichen. Neben wertvollen Informationen zur Lebensweise und den Schutzmaßnahmen für Eulen wurde auch das <a href="https://naturschutzstation-aachen.de/baeume-raine/">Projekt „Bäume und Raine“</a> näher erläutert: Hier setzt sich die NABU-Naturschutzstation für den Erhalt und die Förderung von wichtigen Lebensräumen wie Streuobstwiesen, Hecken und Solitärbäumen ein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="559" src="https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/03-1000x559.jpg" alt="" class="wp-image-4778" srcset="https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/03-1000x559.jpg 1000w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/03-750x419.jpg 750w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/03-300x168.jpg 300w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/03-1536x859.jpg 1536w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/03.jpg 1677w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color">Alexander Terstegge (rechts) erklärt den Teilnehmern die heimischen Eulenarten. (Foto: Alf Halsband, NABU) </mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dieser Einführung begab sich die Gruppe auf eine Entdeckungsreise rund um Orsbach, wo verschiedene Lebensräume wie Wald und Streuobstwiesen zu finden sind, die für die Eulen eine große Bedeutung haben. Während der Exkursion wurden drei Eulenarten akustisch nachgewiesen: Im Orsbacher Wald konnte die Waldohreule festgestellt werden, die mit ihren monotonen, tiefen „huh“-Lauten ruft. Der Steinkauz, unsere kleinste heimische Eule, dessen Ruf wie ein hohes „kuwitt“ klingt, konnte im Übergang von Streuobstwiesen zu Grünland/ Acker erfasst werden. Hier riefen sogar mehrere Individuen. Zu guter Letzt konnte nahe der Kirche noch der Waldkauz verhört werden, dessen Ruf sich durch ein langgezogenes „Huu-hu-huhuu“ auszeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem gefährdeten Steinkauz, für den die Naturschutzstation seit Jahren Nistkästen installiert und kontrolliert sowie die Lebensräume aufwertet. Er bevorzugt strukturreiche Kulturlandschaften mit alten Obstbäumen, Kopfbäumen und Scheunen, die sowohl als Brutstätten als auch als Jagdgebiete dienen. Durch intensive Landnutzung, Flächenzusammenlegung, Bebauung sowie den Rückgang von Bäumen und Streuobstwiesen in der Landschaft sind die Bestände des Steinkauzes deutlich zurückgegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als opportunistische Jäger passen Eulen ihre Ernährung an das jeweilige Angebot an. In der Regel ernähren sie sich vor allem von Feldmäusen, die viel in offenen Landschaften zu finden sind. Aber auch Insekten und Amphibien, mitunter Kleinvögel stehen auf ihrem Speiseplan. Die Streuobstwiesen, die im Rahmen des Projekts <a href="https://naturschutzstation-aachen.de/baeume-raine/">„Bäume und Raine“</a> gefördert werden, bieten daher ideale Lebensräume für diese nachtaktiven Jäger. Das Projekt setzt sich für den Erhalt von Lebensräumen wie alte Bäume, Hecken und Obstwiesen sowie die Förderung von extensiver Bewirtschaftung ein. Es stellt sicher, dass wertvolle Biotope der Kulturlandschaft geschützt werden – Lebensräume, die nicht nur Eulen, sondern auch vielen anderen bedrohten Tierarten zugutekommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1000" height="556" src="https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/07-1000x556.jpg" alt="" class="wp-image-4779" srcset="https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/07-1000x556.jpg 1000w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/07-750x417.jpg 750w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/07-300x167.jpg 300w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/07-1536x853.jpg 1536w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2025/04/07.jpg 1683w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color">Die zahlreichen Teilnehmer der Exkursion ziehen über dunkle Wege zum nächsten Eulen-Hotspot. (Foto: Alf Halsband, NABU)</mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt bot die Exkursion eine Mischung aus praktischer Naturerfahrung und fundierter Wissensvermittlung. Die Teilnehmenden konnten nicht nur die faszinierenden Eulen in ihrem natürlichen Lebensraum erleben, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Naturschutzmaßnahmen entwickeln, die zum Schutz dieser einzigartigen Vögel beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Sie FlächeneigentümerIn im Außenbereich der Stadt Aachen sind und Interesse an Nach- und Neupflanzung von Streuobstwiesen, Hecken und Solitärgehölzen haben, <a href="https://naturschutzstation-aachen.de/kontakt/">melden Sie sich gerne bei uns</a>.</p>



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		<title>Wieder neue Obstwiesen, Hecken und Solitärbäume für Aachen</title>
		<link>https://naturschutzstation-aachen.de/wieder-neue-obstwiesen-hecken-und-solitaerbaeume-fuer-aachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julian Lüdemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 14:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume-Raine]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Streuobstwiesenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume und Raine]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzung 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Streuobstwiesen]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://naturschutzstation-aachen.de/wieder-neue-obstwiesen-hecken-und-solitaerbaeume-fuer-aachen/">Wieder neue Obstwiesen, Hecken und Solitärbäume für Aachen</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturschutzstation-aachen.de">Naturschutzstation-Aachen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Auch in diesem Winter wurden die Aachener Obstwiesen durch Bemühungen der NABU-Naturschutzstation Aachen kräftig aufgestockt. Zum dritten Jahr in Folge wurden mit der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer über 100 Obstbäume gepflanzt. Auch über ein Dutzend Solitärbäume wie Eichen und Linden, sowie ca. 750 Meter Landschaftshecken wurden angelegt. „Eine super Aktion! So wird das wertvolle Biotop Streuobstwiese nachhaltig gesichert.“ – so Dr. Manfred Aletsee, wissenschaftlicher Leiter der NABU-Naturschutzstation Aachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Großteil der Obstbäume und Heckenpflanzen fand bei einer großen Pflanzaktion Anfang Dezember sein neues Zuhause am Lemierser Berg in Aachen-Orsbach. Auf der neu etablierten Streuobstwiese stehen nun rund 100 junge Obstbäume vorwiegend alter und lokaler Sorten, wie etwa der „Doppelte Aachener Hausapfel“ und die „Münsterbirne“. Diese fast in Vergessenheit geratenen Sorten gibt es fast nur in Aachen. Sie sind an das hiesige Klima angepasst und widerstandsfähiger gegen Krankheiten als moderne Sorten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1000" height="658" src="https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC09901-M.-Aletsee_-Pflanzaktion-Streuobstwiese-Lemierser-Berg_ba-1000x658.jpg" alt="" class="wp-image-4382" srcset="https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC09901-M.-Aletsee_-Pflanzaktion-Streuobstwiese-Lemierser-Berg_ba-1000x658.jpg 1000w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC09901-M.-Aletsee_-Pflanzaktion-Streuobstwiese-Lemierser-Berg_ba-750x493.jpg 750w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC09901-M.-Aletsee_-Pflanzaktion-Streuobstwiese-Lemierser-Berg_ba-300x197.jpg 300w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC09901-M.-Aletsee_-Pflanzaktion-Streuobstwiese-Lemierser-Berg_ba-1536x1010.jpg 1536w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/DSC09901-M.-Aletsee_-Pflanzaktion-Streuobstwiese-Lemierser-Berg_ba.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color">Eigentümer und ehrenamtliche Helfer*innen packten fleißig mit an: am Lemierser Berg enstand Anfang Dezember eine neue Streuobstwiese mit rund 100 jungen Obstbäumen. </mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch weitere Obstwiesen im Aachener Stadtgebiet wurden im Rahmen des vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderten Projekts „<a href="https://naturschutzstation-aachen.de/baeume-raine/">Bäume und Raine – Leben in der Kulturlandschaft</a>“ aufgestockt. Das Projekt, das die NABU-Naturschutzstation Aachen zusammen mit der Naturschutzstation Haus Wildenrath durchführt, konzentriert sich auf vernetzende Elemente in der Kulturlandschaft, um einen engeren Biotopverbund herzustellen. Neben den nun gepflanzten Streuobstwiesen sind vor allem breite, artenreiche Landschaftshecken wichtig für Tiere in der heute vielerorts ausgeräumten Landschaft. Sie bieten Lebensraum, Nahrung und Ausbreitungskorridore, entlang derer sich vor allem kleine Tiere wie zum Beispiel Haselmäuse und Eidechsen geschützt bewegen können. Auch einzeln stehende, sogenannte Solitärbäume stehen im Fokus des seit Januar 2023 laufenden Projekts. Große, knorrige Eichen prägen die hiesige Kulturlandschaft nicht nur optisch, sondern bieten ebenfalls Lebensraum für zahlreiche Tiere und Insekten. Vielerorts wurden aber schon seit vielen Jahrzehnten keine solchen Bäume mehr nachgepflanzt. Damit diese markanten Landschaftselemente nicht durch Überalterung verloren gehen, werden auch junge Eichen, Linden und andere geeignete Sorten von der Naturschutzstation gepflanzt. Geeignete Orte für Solitärbäume sind insbesondere Grenzpunkte in der freien Landschaft, um den Bäumen in Zukunft eine typische Geltung zu verschaffen und die Flächenbewirtschaftung möglichst wenig zu beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An Baum- und/oder Heckenpflanzungen interessierte Eigentümer von Grünlandflächen und Streuobstwiesen im Stadtgebiet Aachen können sich für entsprechende Beratung bei der NABU-Naturschutzstation Aachen jederzeit über unser <a href="https://naturschutzstation-aachen.de/kontakt/">Online-Formular</a> oder per <a href="mailto:christina.baumann@naturschutzstation-aachen.de">E-Mail</a> melden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="789" src="https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/Solitaereiche-Manfred-und-Hendrik_ba-1000x789.jpg" alt="" class="wp-image-4383" srcset="https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/Solitaereiche-Manfred-und-Hendrik_ba-1000x789.jpg 1000w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/Solitaereiche-Manfred-und-Hendrik_ba-750x592.jpg 750w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/Solitaereiche-Manfred-und-Hendrik_ba-300x237.jpg 300w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/Solitaereiche-Manfred-und-Hendrik_ba-1536x1212.jpg 1536w, https://naturschutzstation-aachen.de/wp-content/uploads/2023/12/Solitaereiche-Manfred-und-Hendrik_ba.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color">Nachwuchs bei den Solitärbäumen. Dr. Manfred Aletsee (links, wiss. Leiter der NABU-Naturschutzstation Aachen) und Hendrik Alkemade (rechts, Mitarbeiter der Naturschutzstation) pflanzen eine junge Stieleiche. </mark></figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://naturschutzstation-aachen.de/wieder-neue-obstwiesen-hecken-und-solitaerbaeume-fuer-aachen/">Wieder neue Obstwiesen, Hecken und Solitärbäume für Aachen</a> erschien zuerst auf <a href="https://naturschutzstation-aachen.de">Naturschutzstation-Aachen</a>.</p>
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